1969 gab es innerhalb von acht Tagen zwei Großbrände. Am 13. Mai brannte es in Oldenrode bei Schweckendiek, wo wir aber nicht zum Einsatz kamen. In der gleichen Nacht brannte es bei Gustav Gropp in Düderode. Um ca 1.00 Uhr bemerkten Nachbarn das Platzen der Dachziegel. Schnell wurde die Familie geweckt und die Sirene ausgelöst. Nach ca. 4-5 Stunden war der Brand unter Kontrolle. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gelöscht. Betroffen war das Wirtschaftsgebäude. Eine Brandmauer zwischen Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude verhinderte Schlimmeres, so dass am Haus nur geringer Schaden zu beklagen war.
 
Dann ereignete sich ein Brand bei Bode in Oldenrode, bei dem wir allerdings wieder nicht zum Einsatz kamen. 30 min. nach Einrücken ins Feuerwehrhaus mussten wir dann zum Großbrand bei der Gastwirtschaft Zwickert in Oldenrode ausrücken.
 
Hans Robbin wurde 1970 zum Gemeindebrandmeister von Düderode gewählt und Alfred Zwickert zum Gemeindeehrenbrandmeister von Düderode ernannt. Einsätze hatten wir, wie auch im Jahr 1971, keine.
 
1972 wurden wir zu einem Schlepperbrand bei Walter Oppermann gerufen.
 
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Beim Brand in Oldershausen bei Fröhlich kam es 1973 erstmals zum Einsatz von schwerem Atemschutz . Zweimal innerhalb weniger Tage mussten wir zum Brand in der Pfarrscheune in Düderode ausrücken und wurden zu einem Autobrand auf der BAB gerufen, wo wir aber nicht zum Einsatz kamen. Des Weiteren wurde in diesem Jahr ein Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft.
 
In der Zeitung war 1973 folgendes zu lesen:
 
„Gustav Ude Nachfolger von Hans Robbin“
 
Freiwillige Feuerwehr von Düderode stellt neues Kommando auf. Zum neuen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr wurde am Freitag Abend in der Gastwirtschaft Knoch in Düderode der bisherige Stellvertretende Gemeindebrandmeister Gustav Ude zum Ortsbrand-meister von Düderode gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, da der ehemalige Düderoder Gemeindebrandmeister Hans Robbin zum

Gemeindebrandmeister der neuen Gemeinde Kalefeld gewählt wurde. Wie Kreisbrandmeister Wilhelm Laves in der Versammlung betonte, dürfe ein Gemeindebrandmeister kein Ortsbrandmeister sein. Zum Stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die aktiven Düderoder Feuerwehrmänner einstimmig Dieter Quantmeyer.
 
Dem neuen Kommando gehören weiter Schriftführer Wilhelm Ude und Kassenwart Walfried Lagershausen an. Mit der Gemeinde- und Gebietsreform 1974 kam das Ende für die selbstständigen Gemeinden und ihre Feuerwehren. Aus den Gemeindefeuerwehren wurden die Ortsfeuerwehren und die Gemeindebrandmeister wurden zu Ortsbrandmeistern. In diesem Jahr gab es einen Flächenbrand im Ort, einen Brand in Oldenrode, Willershausen und Kalefeld, wobei wir jedes Mal zum Einsatz kamen.
 
1975 nahmen erstmals 74 Kameraden am Erste-Hilfe-Lehrgang teil, dazu 35 am Grundlehrgang. Unsere Wehr nahm ebenso erstmals mit zwei Gruppen an den Alterswettkämpfen in Bad Grund teil, mit dem Ergebnis eines 9. und eines 15. Platzes. Bei den Kreiswettkämpfen in Lerbach wurde gleichfalls mit zwei Gruppen teilgenommen; Gruppe eins belegte den 3. Platz, Gruppe zwei schaffte den 1. Platz.
 
Wir hatten Einsätze bei einem Brand in Wiershausen bei Meinecke, in Echte bei Otto und in Düderode bei Will Ohse.
 
1976 wurden wir zu einem Waldbrand in Wiershausen gerufen.
 
Im Jahr 1977 kamen wir bei einem Brand in Willershausen nicht zum Einsatz.
 
Die Mitgliederzahl in diesem Jahr betrug 135 Kameraden. Ab dem 01.08.1977 kam unsere Wehr zum Brandabschnitt Nord/Ost in den Landkreis Northeim.

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