An seinem 65.ten Geburtstag wurde August Robbin 1954 zum Hauptbrandmeister befördert  und erhielt im Januar als einer der Ersten im  Kreisverband Osterode das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz.
 
Im Jahr 1955 wurde unsere Wehr zu keinem Einsatz gerufen.
Eine Hochwasserkatastrophe ereilte Düderode 1956. Vom Landkreis OHA wurden Katastrophenschutzzüge aufgestellt, Düderode gehörte zum Gefahrenbereich IV.
 
Die Wehr besaß eine TS 8A, die Mannschaftsstärke betrug 1/7  und Melder.
 
Im Jahr 1957 wurden unsere Kameraden zu einem Treckerbrand bei Alfred Müller gerufen.
 
Seit dem 15.06.1958 war Hans Robbin als Unterbrandmeister im Alten Amt tätig. Laut Protokoll von 1958 durfte das Feuerwehrauto nicht mehr für den Verkehr zugelassen werden. Es war der legendäre Buick. Fehlende Wasserstellen bereiteten weniger Kopfschmerzen als dieses Fahrzeug. Nachdem der Buick nicht mehr eingesetzt werden durfte, wurde ein gebrauchtes Löschgruppenfahrzeug (LF) der Marke Ford aus Moringen beschafft. Dieses Fahrzeug wurde bis zur Übergabe des neuen Tragkraftspritzen-fahrzeugs (TSF) Ford Transit eingesetzt.
 
Der Mitgliederstand betrug 1959 erstmals 71 Mitglieder.
 

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1961 bekämpften wir einen Brand in Düderode, kamen jedoch bei einem Brand in Oldenrode nicht zum Einsatz .In den Jahren 1959, 1960 1962,1963 und 1964 hatte unsere Wehr keinen Einsatz, ebenso wie wir bei einem Strohbrand in Echte bei der Tankstelle König im Jahr 1965 nicht zum Einsatz kamen .Ebenfalls 1965 wurde für die Kameraden unserer Wehr in der neuen Schule in Düderode der erste Grundlehrgang durchgeführt.
 
1966 war das neue Löschfahrzeug TSF für unsere Wehr im Brandeinsatz in Düderode bei Beckmann, in Willershausen bei der Leiterfabrik und in Kalefeld bei Nolte, wobei das alte Feuerwehrfahrzeug nur bis zum Neuen Krug kam. Es fiel dann durch Defekt aus.

Im Jahr 1967 hatte unsere Wehr einen Bestand von 380m B- und 300m C-Schlauch, dazu noch 180m C-Schlauch älteren Herstellungsdatums. Zu einem Einsatz wurden wir in diesem Jahr nicht gerufen.
 
Laut Protokoll waren im Jahr 1968 79 Kameraden in unserer Wehr. Anlässlich von Ehrungen für 40- und 50-jährige Dienste sprach der Unterkreisbrandmeister Hans Robbin noch einige Worte des Lobes zu den Geehrten:
 
 
„So lange einer noch die Füße rühren kann und ein echter Feuerwehrmann ist, bleibt er dem alten Leitspruch treu
Einer für Alle, Alle für Einen.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“
 
 
Zu Einsätzen wurden wir bei einem Schornsteinbrand in Düderode, einem Scheunenbrand in Wiershausen und einem Scheunenbrand in Willershausen bei Kleimann gerufen.
 
Das darauf folgende Jahr ist so manch einem bei uns im Dorf sicher noch in Erinnerung.

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